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Finanzierung von Rückbau und Entsorgung – Stolperstein des Atomausstiegs?

10.09.2015, erschienen im NEWSLETTER September 2015

Der Atomausstieg in Deutschland ist beschlossene Sache. Seit dem Super-GAU von Fukushima im Jahr 2011 sind bereits acht Kernkraftwerke vom Netz gegangen. Acht weitere sind aktuell noch in Betrieb, doch bis Ende 2022 sollen auch die letzten Meiler abgeschaltet sein. Vor allem dank des Ausbaus der Erneuerbaren wird die Stromversorgung in Deutschland auch danach sicher sein, wie Modellrechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kürzlich noch einmal bestätigten. „Auch im Jahr 2025 werden wir noch genügend Strom haben und sogar Netto-Exporteur bleiben“, sagt die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW, Claudia Kemfert. Auch im Hinblick auf die mancherorts geäußerte Sorge vor stark steigenden Strompreisen beruhigen die Berechnungen der DIW-Experten. Sie gehen von Börsenstrompreisen zwischen 38 und 47 €/MWh aus und erwarten damit höchstens eine geringfügige Erhöhung durch die vollendete Kernkraftabschaltung.

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