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Das EEG 2016 und die Folgen für die verschiedenen Akteursgruppen

10.03.2016, erschienen im NEWSLETTER März 2016

Die im vorliegenden Referentenentwurf des EEG 2016 vom 29.02.2016 und in den Fortschreibungen des Eckpunktepapiers des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi), Stand 29.02.2016, enthaltenen Regelungen werden durch die Einführung eines Ausschreibungsmodells zu einer massiven Ausweitung des Konkurrenz-kampfs insbesondere im Bereich der Windenergie an Land führen. Zwar werden sich möglicherweise bis zur letzten Minute des Gesetzgebungsverfahrens noch Änderungen der bekannten Eckpunkte ergeben. Der Grundrahmen steht allerdings fest.

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Im Licht der maximalen Dregression der EEG-Vergütung

14.10.2015, erschienen im NEWSLETTER Oktober 2015

Bereits in drei Monaten werden die EEG-Vergütungssätze für Windenergieanlagen an Land ihrer ersten Degression nach § 29 des EEG 2014 unterliegen. Die ohnehin erwartete maximale Degressionsstufe von 1,2% für das erste Quartal des kommenden Jahres steht nun fest: der Netto-Zubau im ersten Bezugszeitraum von August 2014 bis Juli 2015 betrug 3.691 MW und lag somit knapp 300 MW über dem Schwellenwert von 3.400 MW für die höchste Degression der Vergütung. Aktuell liegen die Zubau- und Stilllegungszahlen der Bundesnetzagentur bis Ende August vor, so dass der Netto-Zubau bereits für zehn der zwölf Monate des nächsten Bezugszeitraumes bekannt ist. Dieser beträgt 3 GW und es besteht wenig Zweifel daran, dass die für die maximale Degression im zweiten Quartal fehlenden 400 MW im September und Oktober ans Netz gehen.

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Ausschreibungen für Onshore-Windenergieanlagen – ein Paradigmenwechsel?

08.05.2015, erschienen im NEWSLETTER Mai 2015

Wer sich mit dem EEG beschäftigt, den überraschen die häufigen und oftmals kurzfristigen Gesetzesänderungen nicht mehr. Mit dem EEG 2014 hat die Bundesregierung jedoch eine grundlegende Änderung des Systems der Förderung von Strom aus regenerativen Energien in die Wege geleitet. Spätestens ab dem Jahr 2017 soll – einer Forderung der EU folgend – die Höhe der Förderung für alle Erneuerbaren Energien Technologien im Rahmen von Ausschreibungen ermittelt werden. Für Freiflächenphotovoltaikanlagen werden die Förderungen bereits jetzt auf diese Weise festgelegt. Seit Februar 2015 läuft hier eine erste Runde, in der die Zuschläge derzeit erteilt werden. Die in diesem Pilotprojekt gesammelten Erfahrungen sollen dann auf die Förderung von Strom aus anderen Formen regenerativer Energien übertragen werden. Im Ergebnis ist es damit keine Frage mehr, ob auch für Windenergieprojekte Vergütungshöhen über Ausschreibungen ermittelt werden, sondern nur noch wie das Ausschreibungsmodell umgesetzt wird. Zwar könnte sich die Bundesregierung auf Ausnahmetatbestände in den Leitlinien für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen 2014-2020 berufen und auf Ausschreibungen verzichten. Allerdings erscheint dies angesichts des Kurses der Bundesregierung derzeit nicht wahrscheinlich.

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Die Freiflächenausschreibungsverordnung - oder alles neu macht der April

25.03.2015, erschienen im NEWSLETTER März 2015

Am 28.1.2015 beschloss die Bundesregierung die Freiflächenausschreibungsverordnung (im Folgenden: FFAV). Die FFAV bezieht sich zunächst einmal nur auf die Förderung von Strom aus PV-Freiflächenanlagen und das Ziel ist es, die Höhe der Vergütung nach dem Erneuerbaren- Energien-Gesetz (EEG) nicht mehr administrativ festzulegen, sondern durch eine Auktion zu ermitteln. Die Verordnung dient als Pilotprojekt, mit dem die Bundesregierung Erfahrungen sammeln möchte, bevor ab 2017 die Festlegung der Vergütung durch Ausschreibung auf alle erneuerbaren Energieträger ausgeweitet werden soll.

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PV Pilotausschreibung vs. Rekordzubau bei Wind

05.02.2015, erschienen im NEWSLETTER Februar 2015

2014 war das Jahr mit dem stärksten Zubau an Erzeugungskapazität im Bereich Wind onshore in Deutschland. Laut der Jahresauswertung im Auftrag des BWE wurden insgesamt 1.766 WEA mit einer Gesamtleistung in Höhe von ca. 4.750 MW errichtet. Damit lag der Ausbau nicht nur über dem bisherigen Spitzenjahr 2002 sondern und insbesondere auch über dem Ziel-Ausbaukorridor der Bundesregierung von 2.400 MW bis 2.600 MW pro Jahr. Über die konkreten Gründe mag man geteilter Meinung sein, aggregieren lassen sich diese aber sicherlich unter den Stichworten Vorziehund, böse gesprochen, Mitnahmeeffekt oder einfacher die Angst vor der Ausschreibung ab 2017.

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Ausschreibung ante portas - Vergütung von onshore-Wind vor einem Systemwechsel

09.10.2014, erschienen im NEWSLETTER Oktober 2014

Bereits in der Novelle des EEG von 2014 angekündigt, soll mittelfristig der Ausbau Erneuerbarer Energien nicht mehr über feste Tarife, sondern „wettbewerblich“ über Ausschreibungen erfolgen. Neben der Motivation der Kostensenkung soll auch der Wettbewerb zwischen den Technologien mittelfristig gefördert werden. Auch wenn diese erst 2017 eingeführt werden sollen, ist eine Erprobung bereits 2015 im Bereich der Photovoltaik angedacht. Die damit gemachten Erfahrungen sollen dann als Grundlage für die weitere Gestaltung der Rahmenbedingungen auch im Windbereich dienen.

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