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Weiterbetrieb über 20 Jahre hinaus aus technischer Sicht

13.08.2016, erschienen im NEWSLETTER August 2016

Die Klassifikationsgesellschaft DNV GL, die 2013 durch eine Fusion aus ehemals Det Norske Veritas (DNV) und Germanischer Lloyd (GL) entstand, hat ihren Standard zur Laufzeitverlängerung überarbeitet. Die ursprüngliche „Richtlinie für den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen“ (GL) aus dem Jahr 2009 musste den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst und präzisiert werden. So erschien im März 2016 der neue Standard „Lifetime extension of wind turbines“ zusammen mit der dazugehörigen Servicespezifikation „Certification of lifetime extension of wind turbines“. Die in den letzten Jahrzehnten errichteten Windenergieanlagen sind im Allgemeinen für eine Laufzeit von 20 Jahren entworfen worden. Mit dieser planmäßigen Nutzungsdauer kommen zurzeit und in den nächsten Jahren viele tausend WEA in ein Alter, welches Betreiber vor ein Problem stellt: Wie verfahre ich mit meiner Anlage?

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Rätselraten um Rückbaukosten

15.12.2015, erschienen im NEWSLETTER Dezember 2015

Das Thema Rückbau von Windenergieanlagen rückt in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr in den Fokus. Im Jahr 2014 wurden 544 Windenergieanlagen zurück gebaut, dies entspricht insgesamt rund 364 MW. Im ersten Halbjahr 2015 wurden 158 Windmühlen abgerissen. Auf den ersten Blick sieht dies im Vergleich zum Vorjahr nach wenig aus. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass der meiste Abbau zum Jahresende stattfindet. Zum einen hängt der Rückbau mit der Errichtung neuer Anlagen im Rahmen des Repowerings zusammen. Besonders in diesem Jahr ist viel Zubau inkl. Repowering bis zur ersten Degression der EEG-Vergütung am 01.01.2016 zu erwarten. Zum anderen wird bei den Windparks, die das 20. volle Betriebsjahr erreichen, die noch bis zum 31.12. gesicherte EEG-Vergütung erwirtschaftet.

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Abwarten oder Handeln?

05.11.2014, erschienen im NEWSLETTER November 2014

Windenergieanlagen sind grundsätzlich langlebige Wirtschaftsgüter, in die Investoren mit Sicht auf 20 Jahren oder auch länger investiert haben. Wie bei jedem langlebigen Wirtschaftsgut kann auch bei einem Windpark unterstellt werden, dass Betreiber ein Interesse daran haben, diesen Vermögenswert möglichst langfristig zu erhalten, da insbesondere nach vollständiger Tilgung der möglichen anfänglichen Darlehen jedes zusätzliche Betriebsjahr weitere Einnahmenüberschüsse für die Betreiber ermöglicht. Somit ist es aus der Sicht des Projektes grundsätzlich immer rational, solange es die Nutzungsverträge hergeben und die operativen Kosten geringer sind als die Einspeiseerlöse, den Windpark in Betrieb zu halten. Betrachtet man einen Standort jedoch aus der Perspektive eines Investors, der mehrere Investitionszyklen angehen möchte, ist dieser Ansatz zu simpel. Je näher ein Windpark seinem wirtschaftlichen Ende entgegen kommt, umso mehr rückt das Repowering des Windparks in den Blickpunkt. Für den Betreiber stellt sich damit unweigerlich die einfach klingende Frage, wann der optimale Zeitpunkt für ein Repowering gekommen ist. Die Beantwortung ist jedoch hochkomplex, weshalb hier nur die wichtigsten wirtschaftlichen Einflussfaktoren und ihre Wirkungsweise dargestellt werden sollen.

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